Neubau

Niedrige Zinsen, steigende Mieten und die Suche nach einer passenden Altersvorsorge machen Wohneigentum wieder interessant. Die Nachfrage nach den eigenen vier Wänden nimmt zu. Egal ob in Berlin, München oder Rostock: wer kauft oder neu baut, sollte aber in jedem Fall die Energieeinsparverordnung (EnEV) im Blick behalten. Die Vorgaben steigen hier permanent. Energetische Höchstwerte werden angepasst. 

Dämmen und Austauschen – die Änderungen 2016

Im neuen Jahr tritt die schärfere EnEV 2016 in Kraft. Demnach muss gerade in Neubauten noch mehr Energie gespart werden. Die Verordnung regelt die Nachrüstung in Bestandsimmobilien sowie die Bauweise und Heiztechnik. Diese Änderungen betreffen vor allem Neubauten. Die Häuser dürfen künftig über Außenwände, Fenster, Decken und Dächern noch weniger Wärme verlieren als bisher. Die Vorgaben werden um 20 Prozent verschärft. Es muss eine bessere Dämmung her! Heizungs-, Warmwasser- und Lüftungstechnik sollen effektiver werden. Darüber hinaus muss laut EnEV 2016 weniger Strom verbraucht werden. Der höchstzulässige Jahresprimärenergiebedarf steigt im Vergleich zur EnEV 2014 um 25 Prozent. Das heißt: gerade Wärmepumpen sowie elektrisch betriebene Heizkörper sollten erneuert werden, bestätigen Immobilienmakler. Auch eine Pelletheizung könnte die verschärften Effizienzstandards der Verordnung erfüllen. Heizkessel, die älter als 30 Jahre sind, müssen raus! 

Praktische Hilfe von Experten und Förderbank

Experten wie Energieberater, Projektentwickler und Immobilienmakler helfen bei der praktischen Umsetzung der EnEV 2016. Die neuen Vorgaben kosten natürlich viel Geld. Unterstützung gibt es von der KfW. Das bundeseigene Kreditinstitut verschärft zum 1. April 2016 seine Bedingungen. Es werden nur noch Plus-Energiehäuser, die weniger verbrauchen als produzieren, gefördert. Die Vorgaben verschärfen sich bei Neubauten also drastisch. Beim Kauf von Bestandsimmobilien aber, heißt es bei Yvonne Bachmann Immobilien, gelten diese verschärften Richtlinien nicht. Bei Neubauten sollten Bauherren und Hauskäufer noch bis Ende 2015 ihren Antrag oder die Bauanzeige einreichen. Dann greift noch die alte, mildere Energieeinsparverordnung – selbst wenn erst bis Ende 2016 der Betonmischer anrückt. Hier gilt eine Übergangsfrist!

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