Baum fällen?

Für das Fällen von Bäumen gibt es in vielen Städten und Gemeinden spezielle Verordnungen, die z.B. Auskunft über geschützte Arten geben. Auch in Bezug auf die Größe des Baumes, das Alter, den Standort und den Zeitpunkt der Baumfällaktion gibt es dort Regelungen. Rat rund um das Thema Baumfällung erhalten Sie beim Grünflächenamt.
Der beste Zeitraum für das Fällen von Bäumen liegt zwischen November und Anfang Februar. Vom 1. März bis 30. September gilt ein generelles Verbot Bäume zu fällen, um Vögel in ihrem Brutgeschäft zu schützen.

Stammumfang

Für Laub- und Nadelbäume gilt allgemein, dass sie bei einem Stammumfang von etwa 60 bis 80 Zentimetern geschützt sind. Obstbäume sind dagegen ausgenommen. Ausnahmen werden oftmals genehmigt, wenn Bäume z.B. krank sind oder eine Gefahr darstellen. Steht der Baum unmittelbar auf einer Grundstücksgrenze, kann das Einverständnis der Nachbarn notwendig sein. Die Berliner Baumschutzordnung z.B. schützt bestimmte Baumarten ab einem Stammumfang von 80 cm. Gemessen wird in einer Höhe von 1,30 m.

Tipps

Hier einige Tipps, wenn Sie selber einen Baum fällen möchten: Sichern Sie die Umgebung um den Baum ab, um Gefahren für Personen und Gegenstände zu vermeiden. Fällen Sie nicht bei Wind, da die Fallrichtung durch Windböen beeinflusst werden kann.

Bestimmen Sie den Winkel des Baumfalls so, dass der Baum auf freies Gelände fällt. Entfernen Sie alle erreichbaren Äste. Mit einer Motorsäge fällen Sie den Baum mit nur 3 Schnitten. Für das Arbeiten mit der Motorsäge sollten Sie über entsprechende Kenntnisse verfügen.

Setzen Sie die Motorsäge auf der Seite an, zu der der Baum fallen soll. In 2 Schnitten sägen Sie eine 45-Grad-Kerbe in den Stamm, die rund ein Viertel des Stammdurchmessers beträgt. Ein Schnitt von der entgegengesetzten Seite bringt den Baum zu Fall. 
Sicherer und entspannter ist auf jeden Fall die Durchführung durch einen Fachmann. Die aufwandsabhängigen Kosten betragen ca. 400-1.000 EUR.

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