Was ist ein Immobilienkredit?

Der Immobilienkredit ist ein spezieller Kredit, der für den Kauf einer Immobilie gedacht ist. Der Immobilienkredit ist für Wohnungskäufer und Hausbauer geeignet, die sich mit Hilfe eines Kredits den Traum vom eigenen Zuhause schaffen wollen. Ein Immobilienkredit wird von allen Banken angeboten.

Wer bekommt einen Immobilienkredit?

Damit Sie einen Kredit zum Immobilien kaufen bekommen können, müssen Sie einige Kriterien erfüllen. Das Grundkriterium ist, dass Sie das Alter von 18 Jahren erreicht haben müssen. Zudem müssen Sie voll geschäftsfähig sein und einen festen Arbeitsplatz vorweisen können. Diesen Arbeitsplatz müssen Sie schon seit mindestens sechs Monaten haben und das auch nachweisen können. Bei einem Immobilienkredit verhält es sich kaum anders als bei einem normalen Kredit. Die Banken prüfen die Bonität anhand der Schufa und anderen Einrichtungen, rechnen mit Hilfe des Gehalts und den Ausgaben einen Rest aus und bestimmen anschließend, ob Sie für einen Immobilienkredit in Ihrer Wunschhöhe geeignet sind.

 

Die Rückzahlung eines Immobilienkredits

Der Kredit ist ein Darlehen, das jeden Monat zurückgezahlt werden muss. Grundsätzlich beginnt die Rückzahlung des Kredits etwa 30 Tage nach der Auszahlung der Kreditsumme. Mit den Banken können Rückzahlungshöhe und Zeitraum genau abgesprochen und schriftlich festgehalten werden. Die monatlichen Raten sind inklusive Zinsen berechnet. Die normale Rückzahlungsdauer für einen Immobilienkredit liegt bei 15 bis 20 Jahren.

Darauf kommt bei einem Immobilienkredit wirklich an

Immobilien können in den Zeiten des niedrigen Zinssatzes eine Anlagealternative sein. Doch geht es um einen Kredit, wird es für viele Menschen unübersichtlich. Zwar sind Immobilienzinsen niedrig wie selten zuvor, und zahlreiche Anbieter preisen vollmundig ihre Konditionen an, doch ist der Zinssatz tatsächlich alles, worauf man achten muss? Lesen Sie hier, was wirklich wesentlich ist.

1. Wer bietet mehr?

Schon in der Planungsphase eines Immobilienerwerbs sollten die Angebote mehrerer Anbieter verglichen werden. Neben Banken und Sparkassen offerieren auch Direktbanken, Bausparkassen, Versicherungsgesellschaften und Hypothekenbanken Immobilienkredite. Interessant sind auch Finanzvermittler, die einen guten Überblick über Produkte zahlreicher Geldinstitute haben. Sie können oft flexibler auf Kundenwünsche eingehen. Nicht zuletzt fördert auch der Staat Immobilienerwerb mit günstigen Krediten, die meist in Zusammenarbeit mit der Bank beantragt und ausgezahlt werden.

 

2. Was habe ich, was will ich?

 

Damit Anbieter aussagefähige Angebote erstellen können, brauchen sie möglich viel Input. Daher sollte der Kreditnehmer vorab eine Aufstellung über seine finanzielle Situation machen.

Wieviel Eigenkapital ist vorhanden?
Gibt es Bauspar- oder Riesterverträge?
Wann werden Auszahlungen aus Lebens- oder Rentenversicherungen fällig?
Und nicht zuletzt: Wie hoch ist der Finanzierungsbedarf?

In diesem Hinblick sollten nicht nur der Kaufpreis des Objekts, sondern auch zusätzliche Kosten für Makler, Notar, Grunderwerbssteuer und Renovierungsmaßnahmen betrachtet werden. Je exakter der Gesamtüberblick, desto aussagefähiger die Kreditangebote der Finanzierungsexperten.

 

3. Was brauche ich wirklich?

Abhängig von der persönlichen Lebenssituation sollten sich Kreditnehmer stets über für sie ausschlaggebende Punkte im Klaren sein. Darlehenshöhe, gewünschte Laufzeit und die Möglichkeit für Sonderzahlungen können wichtiger sein als die Zinshöhe, mit der viele Anbieter so prominent werben. Auch psychische Faktoren wie die langjährige Beziehung zur eigenen Hausbank können dazu beitragen, dass man angesichts einer hohen finanziellen Belastung nachts besser schlafen kann.

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